Ein Überblick über das auxilio por incapacidad - Arbeitsunfähigkeit und finanzielle Unterstützung in Kolumbien
Verfasst: Do 16. Jan 2025, 01:45
In Kolumbien gibt es besondere Regelungen für Arbeitnehmer, die aufgrund von Krankheit oder Unfall arbeitsunfähig werden. Anstelle der regulären Lohnfortzahlung erhalten sie ein sogenanntes auxilio por incapacidad. Dabei handelt es sich um eine Art finanzielle Unterstützung, die von verschiedenen Institutionen des allgemeinen Sozialversicherungssystems gezahlt wird.
Ab dem dritten Arbeitstag, in den ersten 90 Tagen zahlt die Entidad Promotora de Salud (EPS) 66,67 % des versicherten Lohns. In den folgenden 90 Tagen zahlt die EPS 50 % des Lohns, sofern dieser nicht unter den monatlichen Mindestlohn fällt. Ab dem 181. Tag bis zu weiteren 180 Tagen zahlt die Administradora de Fondos de Pensiones ebenfalls 50 % des Ingreso Base de Cotización IBC (IBC).
Diese Zahlungen können um weitere 180 Tage verlängert werden, bis ein endgültiges Urteil über eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit vorliegt.
Bei arbeitsbedingten Erkrankungen ist die Administradora de Riesgos Laborales (ARL) neben dem Arbeitgeber für die Zahlung der Leistungen zuständig. Diese Leistungen basieren auf dem zum Zeitpunkt des Unfalls verdienten Gesamtlohn.
Wichtig ist, dass die Arbeitsunfähigkeit nicht automatisch zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses führt. Der Arbeitgeber bleibt während der gesamten Dauer des Arbeitsvertrages oder der Arbeitsunfähigkeit zur Zahlung der Sozialleistungen verpflichtet.
Diese Regelungen sollen sicherstellen, dass Arbeitnehmer auch im Falle einer Krankheit oder eines Unfalls finanziell abgesichert sind und ihre Lebenshaltungskosten decken können.
Bitte beachtet, dass die oben genannten Informationen auf gründlichen Recherchen beruhen, jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben.
Ab dem dritten Arbeitstag, in den ersten 90 Tagen zahlt die Entidad Promotora de Salud (EPS) 66,67 % des versicherten Lohns. In den folgenden 90 Tagen zahlt die EPS 50 % des Lohns, sofern dieser nicht unter den monatlichen Mindestlohn fällt. Ab dem 181. Tag bis zu weiteren 180 Tagen zahlt die Administradora de Fondos de Pensiones ebenfalls 50 % des Ingreso Base de Cotización IBC (IBC).
Diese Zahlungen können um weitere 180 Tage verlängert werden, bis ein endgültiges Urteil über eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit vorliegt.
Bei arbeitsbedingten Erkrankungen ist die Administradora de Riesgos Laborales (ARL) neben dem Arbeitgeber für die Zahlung der Leistungen zuständig. Diese Leistungen basieren auf dem zum Zeitpunkt des Unfalls verdienten Gesamtlohn.
Wichtig ist, dass die Arbeitsunfähigkeit nicht automatisch zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses führt. Der Arbeitgeber bleibt während der gesamten Dauer des Arbeitsvertrages oder der Arbeitsunfähigkeit zur Zahlung der Sozialleistungen verpflichtet.
Diese Regelungen sollen sicherstellen, dass Arbeitnehmer auch im Falle einer Krankheit oder eines Unfalls finanziell abgesichert sind und ihre Lebenshaltungskosten decken können.
Bitte beachtet, dass die oben genannten Informationen auf gründlichen Recherchen beruhen, jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben.